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Island sicher mit dem Auto erkunden

Im isländischen Hochland gibt es keine Sonntagsfahrten. Foto: www.safetravel.is

Im isländischen Hochland gibt es keine Sonntagsfahrten. Foto: www.safetravel.is

Island lässt sich am besten mit dem (Miet-)Auto erkunden. Schon längs der großen Ringstraße No.1 kann man die vielfältige Landschaft erleben und atemberaubende Aussichten, Sehenswürdigkeiten und Fotomotive anfahren. Mit aktuellem Kartenmaterial findet man sich in dem überschaubaren Straßennetz der Küstenregionen gut zurecht. Selbst auf das GPS-Gerät kann man verzichten, solange man nicht “offroad” fährt. Die Höchstgeschwindigkeit auf den Landstraßen beträgt 90 km/h, und an den meisten touristischen “Hotspots” befinden sich kostenlose Parkplätze mit bequemen Geh-Abstand zum Ziel.

Doch es gibt auch Reisende, die jenseits der ausgetretenen Pfade fahren wollen. Immer wieder erreichen die Rettungsdienste Notrufe von Touristen, die längs der kleinen Schotterwege stecken geblieben sind, – ob im Sand, im Schnee oder beim Überqueren eines Gewässers. Ausflüge ins isländische Hochland versprechend Abenteuer pur! Doch viele, die auf eigene Faust losfahren, überschätzen dabei sich selbst oder das gemietete Fahrzeug.

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Nach der Finanzkrise: Auszahlung an Bürger, Haftstrafen für Banker

5000 Kronen-Banknote, umgerechnet etwa 35 Euro wert. Foto: Notenbank Island

5000 Kronen-Banknote, umgerechnet etwa 35 Euro wert. Foto: Notenbank Island

Der isländische Finanzminister Bjarni Benediktsson hat vorgeschlagen, die staatlichen Anteile an der Íslandsbanki unter den Bürgern des Landes zu verteilen. Das berichten die Deutschen Wirtschaftsnachrichten unter Berufung auf die “Iceland Review”. Sollte der Vorschlag angenommen werden, würde jeder Isländer einmalig umgerechnet rund 630 Euro erhalten. Dies wird möglich, weil der isländische Staat einen fünfprozentigen Anteil an der Íslandsbanki besitzt. Dieser soll nun aufgelöst werden – zum Wohle des Volkes.

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Island liebt den Mannschaftssport

Nicht erst die überraschende Qualifikation zur Fußball-Europameisterschaft 2016 zeigt: In Island ist der Teamgeist lebendig. Das Land feiert Erfolge im klassischen Mannschaftssport! So konnte die National-Auswahl der Basketballer jüngst erstmals in der Endrunde einer EM mitmischen. Und im Handball ist die Teilnahme der Isländer bei internationalen Turnieren schon fast selbstverständlich.

Im Mannschaftssport setzen sich die Isländer durch. Foto: Wikipedia / Tobias Klenze / CC-BY-SA 3.0

Im Mannschaftssport setzen sich die Isländer durch. Foto: Wikipedia / Tobias Klenze / CC-BY-SA 3.0

Die Erfolge bauen in dem Land mit 330.000 Einwohnern auf einer konsequenten Förderung des Mannschaftssports. So startete der isländische Fußballverband (KFI) bereits vor 10 Jahren die Initiative, die A- und B-Trainerlehrgänge des Europäischen Fußballverbands Uefa zu günstigen Preisen anbot und damit vielen Breitensport-Trainern zugänglich machte. Laut einer Recherche des “Tagesspiegel” verfügen rund 70 Prozent der isländischen Trainer über eine Uefa-B-Lizenz, 30 Prozent über die A-Lizent. Das ist die höchste Quote in Europa! Zahlreiche Neubauten von Fußball-Hallen und Kunstrasenplätzen taten ihr Übriges, um den Nachwuchs zu fördern und das Fußball-Spielen zum Ganzjahressport zu machen.

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“Sture Böcke” eröffnet die Nordischen Filmtage 2015

Das Filmplakat zu "rams" / "Sture Böcke".

Das Filmplakat zu “rams” / “Sture Böcke”.

“Die Isländer sind starke Geschichtenerzähler, und der Film ‘Sture Böcke’ von Grímur Hákonarson ist das beste Beispiel dafür.” So macht die Leitung der Nordischen Filmtage neugierig auf das Programm des Kino-Events in seiner 57. Auflage. Der Film “Sture Böcke” (im Original “Hrútar”, auf englisch “rams”) soll als Eröffnungsfilm der Nordischen Filmtage die Zuschauer in Islands Bann ziehen. Die isländische Mentalität wird in der Geschichte der Schafzüchter Gummi und Kiddi vor der Kulisse faszinierender Landschaft lebendig.

Für den “besonderen Blickwinkel” ist das Werk des Regisseurs Grimur Hákonarson bei den diesjährigen Filmfestspielen in Cannes ausgezeichnet worden. Das Schafzüchter-Drama hat sich darüber hinaus für weitere Film-Festivals und -Wettbewerbe nominiert. In Lübeck werden nun der Regisseur und Drehbuchautor Hákonarson sowie die beiden Hauptdarsteller Sigurður Sigurjónsson und Theodór Júlíusson zur Eröffnungsfeier erwartet!

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Echter Skyr ist einzigartig, aber selten

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Einige von 25000 isländischen Milchkühen. Foto: iStock

Ein Milchprodukt macht Furore und setzt Trends in der modernen “Low-Carb”-Ernährung. Die Rede ist von “Skyr”, dem säuerlich quark-ähnlichen Magerjoghurt aus Island, der mit nur rund 0,2 Prozent Fett, aber 10 Prozent Protein gesundheitsbewusste Menschen aus ganz Europa anspricht. Dabei ist Skyr als Produkt so alt wie die Wikinger und in seinem Image “so isländisch wie Björk und Islandponys” (Die Zeit). Er kommt auch im traditionellen Volksmärchen vor, denn einer der isländischen Weihnachtstrolle heißt “Skyrgámur”, also Skyr-Schlund – und der erweist sich als ein wahrer “Gierschlund”.

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Vulkan Bárðarbunga auf Island war eine Schwefelschleuder

Foto: © Peter Hartree / CC-by-sa 2.0

Foto: © Peter Hartree / CC-by-sa 2.0

Aus Island kam 2010 eine Menge Asche und 2014 eine Menge Schwefel. Zwei Vulkanausbrüche völlig unterschiedlicher Art, die aber doch beide ihre Spuren hinterlassen haben. Brachte der inzwischen berüchtigte Eyjafjallajökull 2010 den globalen Flugverkehr durch Aschewolken in Schwierigkeiten, hatte ein weiterer Vulkanausbruch im August 2014 einer eher unsichtbaren Effekt. Der Ausbruch des Bárðarbunga seit August 2014 brachte soviel Schwefeldioxid in die Atmosphäre wie alle Europäer in einem Jahr produzieren. Forscher maßen bisher zwölf Millionen Tonnen SO2, das sich als “Schwefelschleier” bis weit nach Südeuropa zog. In vielen Ländern steig der SO2-Gehalt in der Luft deutlich an. Den charakteristischen Geruch nach “faulen Eiern” konnte man freilich auf dem Kontinent nicht mehr verspüren…

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Island unter Wasser erleben: Tauchen in der Silfra-Spalte

Abtauchen zwischen den Kontinenten. Foto: www.silfra.org

Abtauchen zwischen den Kontinenten. Foto: www.silfra.org

Für Taucher bietet sich im isländischen Nationalpark Thingvellir einer der spannendsten “Hotspots” für ihren Sport. Denn in der Erdspalte “Silfra” kann man bei bester Unterwasser-Sicht buchstäblich zwischen den Kontinenten abtauchen! Das Phänomen der Silfra-Spalte mit ihren eiskalten, klaren Süßwasser ist auch all jenen zugänglich, die trockenen Fußes unterwegs sind: Und zwar im Rahmen von Führungen und Infotafeln rund um im Thingvellir-Park.

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Stopover auf Island mit einer Nacht im Leuchtturm

Der Dyrhólaey-Leuchtturm an der Südküste Islands wird zum Hotel. Foto: Icelandair

Der Dyrhólaey-Leuchtturm an der Südküste Islands wird zum Hotel. Foto: Icelandair

Die Transatlantik-Stopovers von Icelandair bieten ab September die Möglichkeit, in einem Leuchtturm zu übernachten. Die National-Airline verwandelt den Dyrhólaey-Leuchtturm an der Südküste Islands für zwei Monate im Herbst zum “Boutique-Hotel” und verbindet mit diesem Angebots auch Helikopterflug, Gletscher-Hiking und Spa-Besuch. Das luxuriöse Leuchtturm-Package ist ab 2.785 Euro pro Person buchbar, und spricht vor allem Geschäftsreisenden an, die eine “kleine Auszeit” beim Flug zwischen Europa und Amerika wünschen.

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Into the Glacier: Neue Attraktion 30 Meter unter dem Eis

Ab in den Gletscher - auf 30 Meter Tiefe in den Langjökull. Foto: Into the glacier

Ab in den Gletscher – auf 30 Meter Tiefe in den Langjökull. Foto: Into the glacier

Ab sofort können Island-Besucher mit “Into the Glacier” die unterirdische Eiswelt des zweitgrößten Gletschers Europas entdecken: Mit bläulich schimmerndem Licht, spiegelglatten Tunnelwänden und natürlichen Gletscherspalten. Was bislang nur Wissenschaftlern vorbehalten war, macht ein Unternehmen jetzt zur Top-Touristen-Attraktion. Für Transport und Sicherheit am Gletscher wird mit Ingenieuren und wissenschaftlichen Beratern zusammengearbeitet.

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“Ask Gudmundur”: Isländer geben Auskunft über ihr Land

Island-Reisende und Fans der Nordmeer-Insel bekommen diesen Sommer ihre Infos aus erster Hand: Denn Islands Tourismus-Marketing setzt auf echte Menschen statt auf Google für Auskunft über Land und Leute. Inspirierende Tipps kommen zugleich aus einem Videokanal unter dem Motto “Ask Gudmundur”. Die Aktion soll Menschen näher zusammenbringen und so besondere Reise-Erlebnisse ermöglichen.

Einer von sieben "Gudmundurs". Foto: Inspired by Iceland

Einer von sieben “Gudmundurs”. Foto: Inspired by Iceland

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