Stichwort: Ringstraße

Island sicher mit dem Auto erkunden

Im isländischen Hochland gibt es keine Sonntagsfahrten. Foto: www.safetravel.is

Im isländischen Hochland gibt es keine Sonntagsfahrten. Foto: www.safetravel.is

Island lässt sich am besten mit dem (Miet-)Auto erkunden. Schon längs der großen Ringstraße No.1 kann man die vielfältige Landschaft erleben und atemberaubende Aussichten, Sehenswürdigkeiten und Fotomotive anfahren. Mit aktuellem Kartenmaterial findet man sich in dem überschaubaren Straßennetz der Küstenregionen gut zurecht. Selbst auf das GPS-Gerät kann man verzichten, solange man nicht “offroad” fährt. Die Höchstgeschwindigkeit auf den Landstraßen beträgt 90 km/h, und an den meisten touristischen “Hotspots” befinden sich kostenlose Parkplätze mit bequemen Geh-Abstand zum Ziel.

Doch es gibt auch Reisende, die jenseits der ausgetretenen Pfade fahren wollen. Immer wieder erreichen die Rettungsdienste Notrufe von Touristen, die längs der kleinen Schotterwege stecken geblieben sind, – ob im Sand, im Schnee oder beim Überqueren eines Gewässers. Ausflüge ins isländische Hochland versprechend Abenteuer pur! Doch viele, die auf eigene Faust losfahren, überschätzen dabei sich selbst oder das gemietete Fahrzeug.

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Myvatn – beeindruckende Vulkanlandschaft der Krafla

Hverir

Die Krafla ist ein riesiges Vulkansystem im Norden Islands. Über Jahrhunderte hat sich hier eine faszinierende Landschaft geformt, die unterschiedlicher und einmaliger nicht sein könnte. Nicht nur Vulkanliebhaber und Geologen werden die Herzen bis zum Hals schlagen, auch den durchschnittlichen Tourist wird die Gegend um den Myvatn als einer der wunderbarsten Flecken Erde in Erinnerung bleiben. Es gibt hier soviel zu sehen, dass man gar nicht weiß wo man anfangen sollte. Die Islandstube macht dir daher zwei Tourenvorschläge, die du natürlich individuell verändern kannst.

Die meisten Wunder liegen rundum den Myvatn, so dass man bloß auf de Straßen Nr 1 und 848 herumfahren braucht.

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Goðafoss – der Götterwasserfall

Ein malerischer Wasserfall schmiegt sich in die raue Landschaft gleich neben der Ringstraße. Der Goðafoss hat seinen Namen von einem geschichtlichen Ereignis.Im Jahr 1000 wurden Figuren der nordischen Gottheiten hier in den Wasserfall geworfen. Zuvor wurde auf dem jährlichen Alþing entschieden, dass Island fortan ein christliches Land sein würde.

Auf jeder Seite des Flusses führen kurze, schöne Spazierwege nah am Fluss entlang bis zum Wasserfall. Im Sommer ist es rund um den Wasserfall und seine felsigen Ufer saftig grün, im Winter glitzert eine dicke Schneeschicht mit dem Wasserfall um die Wette. Zu jeder Jahreszeit ist dieser Wasserfall ein kleiner Juwel. Viele Felsen am Ufer sind groß und flach genug, dass man darauf eine kleine Rast einlegen kann und gedankenversunken dem Wasser beim Hinabfallen zuschauen kann.

Übernachtung am Goðafoss

Unweit des Goðafoss liegt das Hotel Goðafoss. Zwischen Akureyri und Myvatn ist es das einzige Hotel und eine gute Alternative zu einem Hotel in der Stadt. Man sollte rechtzeitig seine Übernachtung buchen, da das Hotel meistens ausgebucht ist.

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