Touristische Attraktionen auf Island

Zum Baden nach Island

Island eignet sich für Badeurlaub rund ums Jahr. Foto: Mývatn Nature Baths

Island eignet sich für Badeurlaub rund ums Jahr. Foto: Mývatn Nature Baths

Ein Land mit vielen Swimming-Pools und Freibädern stellt man sich häufig in südlichen Gefilden vor. Aber auch auf Island ist es Wasserratten vergönnt, in zahlreichen Freiluft-Bädern ihrem Hobby zu frönen. Dank der kostengünstigen Beheizung durch heiße Quellen findet man im ganzen Land Poolanlagen, die das ganze Jahr (!) über geöffnet sind.

Weiterlesen

Tour in die Tiefe: Die Lava-Höhle Viðgelmir

Hinab in die Tiefen der Viðgelmir-Höhle. Foto: The Cave.

Hinab in die Tiefen der Viðgelmir-Höhle. Foto: The Cave.

Wer einmal in den Bauch der Erde hinabsteigen will, sollte sich dafür nach Island begeben, denn hier befinden sich einige der größten Lavahöhlen weltweit. Bei der Eruption von Vulkanen und Gasen sind im Laufe der Erdgeschichte gewaltige Höhlen entstanden. Auf Island stechen die Höhlen Viðgelmir, Surtshellir und Stefanshellir hervor, die in ihrer Größe und Beschaffenheit einzigartig sind. Eine geführte Tour hinab in die Tiefen des Gesteins ist ab Mai 2016 in der Höhle Viðgelmir möglich. Die neue Touristen-Attraktion hat einen geringen Schwierigkeitsgrad und soll daher für Groß und Klein geeignet sein. Nur ein Hang zur Klaustrophobie kann die aufregende Wanderung in die Welt untertage aufhalten.

Arragiert werden die Führungen von “The Cave”, ein Projekt im Rahmen der offiziellen Island-Tourismus-Organisation “Visit Iceland”. Die Tour „Cave Explorer“ dauert eineinhalb Stunden und kostet umgerechnet rund 50 Euro pro Person. Führungsbeginn im Sommer ist um 10, 11.30, 13, 14.30 und 16 Uhr. Im Winter starten die Touren um 11.30, 13 und 14.30 Uhr. Für etwas mutigere Gäste bietet der Veranstalter die vierstündige Tour „Cave Master“ an. Diese hat einen höheren Schwierigkeitsgrad (3 auf einer Skala bis 5) und kostet gut 100 Euro pro Person. Führungsbeginn im Sommer ist um 09 und 13 Uhr. Weitere Infos unter => www.thecave.is/

Weiterlesen

Keine Winterstarre in den Westfjorden

Foto: westfjords.is

Foto: westfjords.is

Auch wenn der Winter auf Island rauh sein kann: Die isländischen Westfjorde verfallen deshalb noch lange nicht in die Froststarre! Vielmehr bietet die faszinierende Region im Nordwesten der Insel allen Wintersportlern und Kulturinteressierten spannende Events auf dem langen Weg zum Frühling. Im März findet daher sowohl der traditionelle “Strandagangan” in Hólmavík statt als auch das Winterfestival “Skíðaviken” in Ísafjörður. Ersteres ist als Ski-Langlauf-Rennen vor allem bei Familien beliebt, weil es hier querfeldein vor allem um den Spaß und nicht um Zeiten geht. Viele lokale Teilnehmer gehen hier am 12. und 13. März an den Start.

Weiterlesen

Island unter Wasser erleben: Tauchen in der Silfra-Spalte

Abtauchen zwischen den Kontinenten. Foto: www.silfra.org

Abtauchen zwischen den Kontinenten. Foto: www.silfra.org

Für Taucher bietet sich im isländischen Nationalpark Thingvellir einer der spannendsten “Hotspots” für ihren Sport. Denn in der Erdspalte “Silfra” kann man bei bester Unterwasser-Sicht buchstäblich zwischen den Kontinenten abtauchen! Das Phänomen der Silfra-Spalte mit ihren eiskalten, klaren Süßwasser ist auch all jenen zugänglich, die trockenen Fußes unterwegs sind: Und zwar im Rahmen von Führungen und Infotafeln rund um im Thingvellir-Park.

Weiterlesen

Into the Glacier: Neue Attraktion 30 Meter unter dem Eis

Ab in den Gletscher - auf 30 Meter Tiefe in den Langjökull. Foto: Into the glacier

Ab in den Gletscher – auf 30 Meter Tiefe in den Langjökull. Foto: Into the glacier

Ab sofort können Island-Besucher mit “Into the Glacier” die unterirdische Eiswelt des zweitgrößten Gletschers Europas entdecken: Mit bläulich schimmerndem Licht, spiegelglatten Tunnelwänden und natürlichen Gletscherspalten. Was bislang nur Wissenschaftlern vorbehalten war, macht ein Unternehmen jetzt zur Top-Touristen-Attraktion. Für Transport und Sicherheit am Gletscher wird mit Ingenieuren und wissenschaftlichen Beratern zusammengearbeitet.

Weiterlesen

Borgarvirki

Borgarvirki – Festung aus dem 11. Jahrhundert

In der Nähe von der Lagune Hóp findest du etwas Einmaliges in Island. Die Überreste einer teils natürlichen Festungsanlage aus dem 11. Jahrhundert! Nun darf man sich nichts vorstellen, was man von den Burgen aus Deutschland kennt. Wir sind auf Island. Aus den isländischen Sagas weiß man, dass es hier zwar heiß herging, aber eher gab es Fehden, nie gab es wirklich eine Notwendigkeit für eine Festung.

Nah an der Geschichte – aber an welcher?

Und tatsächlich ist der Ursprung der Festungsanlage Borgarvirki ungeklärt. Zwei Sagas, die Heiðarvíga-Saga und die Vatnsdæla-Saga erklären die Festung. Nach ersterer wird angenommen, dass Barði Guðmundsson aus Ásbjarnarnes die Festung erbaute, als Reaktion auf einen heftigen Streit. Nach der Vatnsdælasaga wurde die Festung erbaut, um Land für sich zu beanspruchen und zu sichern. Sie diente damit als (Schutz)ort.

Beeindruckendes Natur- und Bauwerk

Fakt ist, dass Basaltsäulen sich gut 10 m hoch aus der Landschaft erheben und so ein natürliches Bollwerk bilden. Auf einer weiteren aufgeschichteten Gesteinsschicht thronte die Festung. Reste von zwei Hütten und einem Brunnen verweisen auf die alten Zeiten, als hier im 11. Jahrhundert Menschen lebten. Die Hütten umfassen immerhin 32 qm bzw. 36 qm.

Borgarvirki heute

Manchmal wird die Festung für kulturelle Zwecke genutzt, wie hier bei einem Musikkonzert im Jahre 2010. Unter anderem Islands neustes Stimmwunder Àsgeir Trausti singt hier ein Lied vor mittelalterlicher Kulisse in der Borgarvirki (2012).

Weiterlesen

Akureyri

Akureyri – die Hauptstadt des Nordens

An einem großen Fjord, hoch im Norden, zwischen schneebedeckten Bergen, liegt das kleine Städtchen Akureyri. Mit 18000 Einwohnern ist es neben der Region Reykjavik die nächstgrößte Stadt Islands. Verschlafen ist der Ort aber keinesfalls. Im Sommer gibt es viele kleine Festivals, im Winter ist Akureyri Hochburg für Skifahrer.

Sehenswürdigkeiten in Akureyri

Erkunden kann man Akureyri an einem Tag. Coole Hostels und schöne Hotels, sowie die beste Bäckerei in ganz Island, laden jedoch ein, hier für ein, zwei Nächte sein Lager aufzuschlagen. Für regnerische Tage gibt es eine Reihe interessanter Museen. An einem sonnigen Tag bietet sich ein ausgedehnter Spaziergang rundum Akureyri an.

Akureyrarkirkja

Auf einem Hügel in der Stadt thront die Akureyri-Kirche. Entworfen wurden sie vom selben Architekten wie der Hallgrimskirkja in Reykjavik und ist doch nicht mit ihr zu vergleichen. Sie ist durchaus interessant anzusehen, erinnert aber eher an Batman oder eine Shoppingmall. Am besten entfaltet die Kirche ihre Wirkung, wenn die Welt drumherum von Weiß bedeckt ist, und sie aus einer dichten Decke aus Schnee herausragt.

Lystigarðurinn

In den Sommermonaten ist der Botanische Garten von Akureyri die grüne Oase der Stadt. Verwinkelte Wege, Brunnen, weite Rasenflächen, viele Blumen. Leicht vergisst man für einen Moment, dass man unweit des Polarkreises ist. Wenn man Glück hat, gibt es am Tag des Besuchs eine Veranstaltung im Park. Manchmal backen die Frauen der Umgebung viele üppig verzierte Muffins, bei Gesang und Tanz wird gefeiert, Muffins schnabuliert und viel geplaudert.

Bakariið við Brúna

Apropos Muffins: Die allerallerbeste Bäckerei von ganz Island ist hier in Akureyri. Sie heißt Bäckerei bei/mit Brücken und liegt in der Dalsbraut 1. Hier gibt es allmögliche Backwaren, typisch isländische zum Beispiel wie den Hjónabandsæla (Eheglück-kuchen mit Haferflockenteig und Rhabarbermarmelade), Skúffukaka (isländischer Schokoladenkuchen) oder Lummur, isländische Pfannkuchen. Außerdem Pizza und Sandwiches. Mitbringsel wie ein besonderer Brotaufstrich, isländische Kräutermischungen und vieles mehr können hier erworben werden. Die Bäckerei bietet Platz für eine Menge Kunden, Kaffee kann man gratis nachfüllen. Meistens tobt die Bude von Einheimischen und Touristen gleichermaßen. Die Bäckerei við Brúna ist wirklich ein Goldstück!

Schwimmbad

Das Sundlaug Akureyrar ist eines der schönsten Schwimmbäder Islands. Rutschen, Becken zum Schwimmen, Becken zum Entspannen – das Sundlaug in Akureyri ist ein wunderbarer Abschluss für einen aufregenden Tag.
Übrigens: Natürlich gibt es hier keinen Schwefelgeruch wie in den natürlichen heißen Quellen. Das gilt für alle öffentlichen Schwimmbäder in Island.

Souvenir-Shoppen in Akureyri

In Akureyri kann man in entspannter Atmosphäre (fern vom Reykjavik-Touristen-Tohuwabohu) Andenken und Mitbringsel shoppen. Die größte Shoppingstraße ist die Hafnarstræti im Zentrum der Stadt.

Ans Herz legen möchte die Islandstube die wundervolle Margét Jónsdóttir, Keramikkünstlerin aus Akureyri, die ihr kleines Atelier in der Gránufélagsgata 48 hat. Es liegt in einer Umgebung mit hübschen, bunten Häusern. Öffnungzeiten 15-18 Uhr.

Weiterlesen

Myvatn – beeindruckende Vulkanlandschaft der Krafla

Hverir

Die Krafla ist ein riesiges Vulkansystem im Norden Islands. Über Jahrhunderte hat sich hier eine faszinierende Landschaft geformt, die unterschiedlicher und einmaliger nicht sein könnte. Nicht nur Vulkanliebhaber und Geologen werden die Herzen bis zum Hals schlagen, auch den durchschnittlichen Tourist wird die Gegend um den Myvatn als einer der wunderbarsten Flecken Erde in Erinnerung bleiben. Es gibt hier soviel zu sehen, dass man gar nicht weiß wo man anfangen sollte. Die Islandstube macht dir daher zwei Tourenvorschläge, die du natürlich individuell verändern kannst.

Die meisten Wunder liegen rundum den Myvatn, so dass man bloß auf de Straßen Nr 1 und 848 herumfahren braucht.

Weiterlesen

Dettifoss – Europas leistungsstärkster Wasserfall

Dettifoss 2Dass Wasser nicht nur sanft und plätschernd, sondern auch stark und stürmisch ist, beweist der Dettifoss. Der Wasserfall ist Europas leistungstärkster Wasserfall. Graue Wassermassen stürzen über eine Breite von 100 m in eine Schlucht hinab. Durch die stumpfe Farbe und der umgebenen zerklüfteten Felsen, wirkt er wie wild und fast bedrohlich. Als Besucher kann man vom Rand der schroffen Schlucht dieses tosende Spektakel anschauen.

Hafragilsfoss

Ein weiterer Wasserfall liegt ca. 30 km nördlich: der Hafragilsfoss. Dieser kleinere, aber ebenfalls eindrucksvolle Wasserfall ist über zwei Wege zu erreichen. Entweder über die Nr. 864 oder zu Fuß. Es gibt eine bekannte Wanderroute von Àsbyrgi bis Dettifoss, auf der man am Hafragilsfoss vorbeikommt.

Àsbyrigi bis Dettifoss

Eine schöne Wanderung in den Sommermonaten ist die mehrtägige Wanderung von Àsbyrgi bis zum südlich gelegenen Dettifoss. Sie dauert ca. 2 Tage und ist 35 km lang. Nähere Infos folgen hier.

Weiterlesen

Goðafoss – der Götterwasserfall

Ein malerischer Wasserfall schmiegt sich in die raue Landschaft gleich neben der Ringstraße. Der Goðafoss hat seinen Namen von einem geschichtlichen Ereignis.Im Jahr 1000 wurden Figuren der nordischen Gottheiten hier in den Wasserfall geworfen. Zuvor wurde auf dem jährlichen Alþing entschieden, dass Island fortan ein christliches Land sein würde.

Auf jeder Seite des Flusses führen kurze, schöne Spazierwege nah am Fluss entlang bis zum Wasserfall. Im Sommer ist es rund um den Wasserfall und seine felsigen Ufer saftig grün, im Winter glitzert eine dicke Schneeschicht mit dem Wasserfall um die Wette. Zu jeder Jahreszeit ist dieser Wasserfall ein kleiner Juwel. Viele Felsen am Ufer sind groß und flach genug, dass man darauf eine kleine Rast einlegen kann und gedankenversunken dem Wasser beim Hinabfallen zuschauen kann.

Übernachtung am Goðafoss

Unweit des Goðafoss liegt das Hotel Goðafoss. Zwischen Akureyri und Myvatn ist es das einzige Hotel und eine gute Alternative zu einem Hotel in der Stadt. Man sollte rechtzeitig seine Übernachtung buchen, da das Hotel meistens ausgebucht ist.

Weiterlesen